Via E-Mail erreichten mich 2 Fragen eines Lesers:
“1. Benutzen Sie noch ihren x17 Zeitplaner? Ein Beitrag zum Thema Elektronik vs Papier wäre interresant.
2. Wie kammen Sie im Zeitalter von Palm/Blackberry,Windows mobile zu analogen Zeitplanung?”
Da es vielleicht für andere auch interessant ist, hier meine Antworten:
1. Ja. Nach wie vor benutze ich meinen X47 Zeitplaner, um jederzeit und an jedem Ort Termine vereinbaren zu können.
Gerade diese Woche hatte ich dazu wieder ein kleines Schlüsselerlebnis.
Bei einer Besprechung ging es darum, den nächsten gemeinsamen Termin zu vereinbaren. Ein Handgriff und mein X47 war bereit. Ein Handgriff meines Gesprächspartners – und er packte seine Unterlagen zusammen, sah mich an und meinte: “Macht es Ihnen etwas aus, mit mir in mein Büro zu kommen. Ich verwalte meine Termine über Outlook und brauche meinen PC.”
2. Mein “Zeitplanungs-Weg” ging vom Papier über PC-Systeme (Lotus-Organizer, Outlook, Google Kalender …), einige elektronische Hilfsmittel (ich hatte schon 1996 eines der ersten Mobiltelefone mit Terminkalender und Smartphone-Funktionen) zurück zum Papier.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Ausschlaggebend ist für mich (und nur für mich!) die Praktikabilität. Bei meiner derzeitigen Firmengröße reicht mir ein Terminplaner in Papier allemal aus. Wenn ich irgendwann zehn Niederlassungen (oder so
) in Deutschland und im europäischen Ausland habe, überlege ich neu und werde dann, wieder aus Praktikabilitätsgründen, mit Sicherheit auf elektronische Terminplanung umsteigen.
Insofern ist es auch überflüssig, einen Artikel “Elektronik vs Papier” zu schreiben. Denn, wie die Juristen so gerne sagen: “Es kommt darauf an …”