X47 im Praxistest – Teil 4

Peter Arndt | Oktober 16th, 2008 - 09:00

6. Methodischer Ansatz

Viele heutige Systeme des Zeit- und Selbstmanagements lassen sich in den Ursprüngen ganz oder in Elementen auf Gustav Großmann zurückführen (mehr dazu in der Wikipedia).

X47 bietet diesbezüglich keine wesentlichen Überraschungen und lehnt sich an die allgemein bekannte Methodik an.

7. Bedienungsanleitung

Für den X47 gibt es ein kleines Buch mit einer genauen Gebrauchsanweisung der Vordrucke. Es wird passenderweise im A6 Format des X47 mit Edelstahlröhrchen geliefert. Hier das Inhaltsverzeichnis:

Inhalt

Die Ziele des Buches
Kapitel 0: Zeit und Geld sind knappe Ressourcen
Kapitel 1: Erkennen der Aktivitäten (To-dos)
Kapitel 2: Selektieren der To-dos
Kapitel 3: Was ist (Ihnen) wichtig?
Kapitel 4: Notieren der To-dos
Kapitel 5: Ziele definieren
Kapitel 6: Ziele planen
Kapitel 7: Zielkonflikte
Kapitel 8: Zeit budgetieren
Kapitel 9: Konsequenzen der Priorisierung
Kapitel 10:Der Umgang mit unangenehmen To-dos
Kapitel 11: Zeit sparen: Etwas nicht tun (Prio C)
Kapitel 12: Zeit sparen: Etwas nur einmal tun
Kapitel 13: Zeit sparen: Etwas schneller tun
Exkurs: Die 80:20-Regel
Kapitel 14: Zeit sparen: Selbstorganisation
Kapitel 15: Zeit sparen: Selbstführung
Kapitel 16: Der Umgang mit toter Zeit
Exkurs: Verhaltensänderung
Kapitel 17: Zeit sparen: Etwas mit Schwung machen
Zusammenfassung

Weiterhin gibt es Kärtchen mit den Abbildungen der wichtigsten Vordrucke und Vorschlägen zur Verwendung.

8. Vielfalt der verfügbaren Vordrucke

X47 Tageszeitkreise

Für das System gibt es (in Heftform) die üblichen Einlagen wie bspw. Kalendarium, Leporello, Notizpapier, Datenregister (1-12) und Adressregister. Eine Liste, welche Inhalte es für die jeweiligen Formate gibt, finden Sie auf der Herstellerseite.

Eine einmalige Besonderheit sind die Tagesblätter mit Zeiträdern. Anstelle der üblichen tabellarischen Stundenlistung gibt es Tageszeitkreise zur Visualisierung der Termine und verbrauchter/verfügbarer Zeit.

9. Papier

Das Einlagenpapier hat ein Papiergewicht von 60g/m². Die leichte Elfenbeintönung schont die Augen. Es fühlt sich gut an und lässt sich sehr gut mit Kugelschreiber und/oder Bleistift beschreiben.

Systembedingt gibt es alle Einlagen in Form von Heften mit einem eingebundenen Edelstahlröhrchen am Rücken, um es in die Federschienen einzuhängen.

Die Hefte weisen allerdings anfangs ein gewisses Beharrungsvermögen auf. Umgeblätterte Seiten neigen bei mir dazu, wieder in die Ursprungslage zurückzukehren. Gerade bei vollständig ausgeklapptem A5-System stört es etwas, wenn man nach dem Umblättern nachhelfen muss, damit die Seiten liegen bleiben. Dieser Effekt legt sich jedoch mit der Zeit.

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